sakcj
Wenn ich heute auf die Artikel aus den Jahren 2003–2015 zurückblicke, sehe ich etwas sehr Deutliches: Das, was ich damals als Einziger den Menschen erklärt habe, ist bis heute kein Standard geworden.
25 Jahre sind vergangen. Zinsen, Währungen, Banken, Regulierungen und Technologien haben sich verändert. Aber eines hat sich nicht verändert:
Niemand in den Medien spricht über Kredite so logisch, ruhig und proportional, wie ich es damals getan habe – und wie ich es heute noch tue.
Und das ist wirklich erstaunlich. Denn ich erfinde keine neuen Theorien. Ich erkläre nur die Mechanismen – so, wie sie tatsächlich funktionieren.
Über all die Jahre habe ich immer wieder dasselbe erlebt: Kunden kamen mit ihren Kreditsimulationen zu mir, und ich verglich diese mit ihren eigenen Ersparnissen. Und jedes Mal gab es denselben Effekt:
Schock.
Denn zum ersten Mal zeigte ihnen jemand:
die tatsächlichen Kosten eines Kredits,
die Beziehung zwischen Rate und Ersparnissen,
die Logik der Zinssätze,
den Einfluss der Inflation auf Kredite und Sparanlagen,
dass günstige Kredite aus der Wirtschaftslage entstehen – nicht aus „Promotions“,
dass steigende Zinsen alle Kredite betreffen, nicht nur Hypotheken,
dass Sparzinsen gemeinsam mit den Kreditzinsen steigen.
Und ich erklärte es ihnen ganz einfach:
„Wie der Zinssatz – so die Sparanlage. Wenn die Zinsen steigen, steigen alle Kredite. Wenn sie fallen, wird alles billiger.“
Das war reine Logik. Aber niemand sprach darüber. Und niemand spricht heute darüber.
Weil:
Medien von Emotionen leben, nicht von Logik,
„Experten“ Parolen wiederholen, aber die Mechanismen nicht verstehen,
Banken Produkte lehren, aber nicht das Denken,
Schulen keine Finanzlogik vermitteln, sondern Formeln,
die meisten Berater verkaufen – statt zu erklären.
Ich jedoch tat das Gegenteil:
Ich brachte den Menschen das Denken bei.
Einen Kredit aufzunehmen ist keine Kunst. Die Kunst besteht darin, den Mechanismus dahinter zu verstehen.
Ich habe:
erklärt, dass der Hypothekenkredit der günstigste Kredit überhaupt ist,
gezeigt, dass Sondertilgungen die Liquidität zerstören,
gelehrt, dass eine lange Laufzeit Sicherheit schafft,
erklärt, dass die Kreditwährung Mathematik ist – keine Emotion,
Raten mit Ersparnissen verglichen,
die realen Kosten des Geldes aufgezeigt,
den Zinszyklus erklärt,
gezeigt, dass Inflation und Zinsen miteinander verbunden sind.
Das war damals meine Philosophie – und sie ist es bis heute.
„Ich erfinde nichts Neues. Ich erkläre nur das, was immer funktioniert hat und funktioniert – auf eine Weise, die niemand lehrt.”
Michal Asman
Brak kategorii