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Schweizer Franken, Euro und die Logik der modernen Währungen

1. „Warten oder nehmen?” — Kommentar aus Rzeczpospolita, 2. Februar 2004

Es lohnt sich, an einen Abschnitt aus dem Artikel Rzeczpospolita zu erinnern, in dem meine Analyse zitiert wurde:

„In der Europäischen Union werden die Zinssätze durch die Wirtschaft aller Mitgliedstaaten beeinflusst.
Wenn in einem Land ein wirtschaftliches Problem auftritt, wird dieser Schock durch die übrigen Volkswirtschaften abgefedert.Deshalb gibt es keine starken Ausschläge beim EURIBOR.“


WARUM SICH WÄHRUNGSKURSE SO VERHALTEN, WIE SIE ES TUN

3. Der Złoty ist keine „freie“ Währung — er ist an den Euro gekoppelt

Die polnische Wirtschaft ist:

- zu 70 % mit dem Handel der Eurozone verbunden,

- preislich an den Euro gebunden,

- finanziert durch Kapital, das auf den Euro schaut,

- stabilisiert durch Kreuzkurse und Arbitrage.

👉 Der Złoty verhält sich wie eine Euro‑Währung — aber ohne den Schutz des Euro. 

Das ist eine unvollständige und riskante Situation.
5. Arbitrage — der Mechanismus, der die Kurse bewacht

Arbitrage nutzt Preisunterschiede zwischen Märkten sofort aus.

Wenn EUR/PLN sich in eine Richtung bewegt, die nicht durch Kreuzkurse bestätigt wird:

- kaufen Investoren dort, wo es billiger ist,

- verkaufen dort, wo es teurer ist,

- und der Kurs kehrt ins Gleichgewicht zurück.

👉 Der Złoty kann nicht „seinen eigenen Weg gehen“, wenn die Kreuzkurse etwas anderes zeigen.
7. Warum der Mythos vom „sicheren Franken“ gefährlich ist — und warum die Schweiz einem erneuten Angriff nicht standhalten könnte


In der öffentlichen Debatte hält sich hartnäckig die Vorstellung, der Schweizer Franken sei „die sicherste Währung der Welt“.
Dieser Ruf entstand vor der Einführung des Euro, als Europa aus vielen kleinen Währungen bestand.

Heute jedoch:

- der Euro ist eine der drei wichtigsten Weltwährungen,

- der Franken ist eine kleine, sprunghafte Währung,

- und die Schweiz tut nichts, um ihren veralteten Ruf als „sicherer Hafen“ zu korrigieren.

Dieses Schweigen ist riskant — denn bei stärkerem Druck könnte die Schweiz nicht standhalten.

9 Warum die Schweiz heute in einer Falle steckt

Die Schweiz:

- dementiert den Mythos des „sicheren Frankens“ nicht,

- klärt Investoren nicht auf,warnt nicht davor, dass ihre Währung     zu klein ist, um globale Kapitalströme auszuhalten.

Die harte Wahrheit:

👉 Ohne Intervention wäre der Franken nicht sicher — sondern gefährlich.

Eine plötzliche Überbewertung würde bedeuten:

- sofortiger Zusammenbruch des Exports,

- massive Verluste gegenüber dem Euro,

- Stillstand der Wirtschaft.

Der „sichere Franken“ funktioniert nur in ruhigen Zeiten.In Krisen ist er eine tickende Zeitbombe.

10. Warum der Euro ein Schutzschild ist

Der Euro:

- eliminiert Währungsrisiken,

- stabilisiert Preise,

- senkt Kreditkosten,

- schützt vor Spekulation,

- schafft Vorhersehbarkeit,

- macht Währungsreserven überflüssig,

- stabilisiert die Wirtschaft in globalen Krisen.

👉 Ein Schutzschild, den der Złoty nicht besitzt.
Schlussfolgerung

👉 Vereintes Europa = Stärke, Stabilität, Sicherheit, Wettbewerbsfähigkeit.
👉 Zersplittertes Europa = Schwäche, Währungschaos, Krisenanfälligkeit, Marginalisierung.

Im 21. Jahrhundert entscheidet die Größe.Und Größe entsteht nur durch Einheit.
2. Die Griechenland‑Krise — ein klarer Beweis

Während der Schuldenkrise, die Griechenland traf, wiederholten die Medien ständig, „die Eurozone habe ein Problem“.Das war eine falsche Darstellung.

Die Wahrheit war:

- betroffen war nur ein einziges Land,

- weil es Mitglied der EU war, erhielt es Unterstützung,

- die übrigen Volkswirtschaften der EU fingen den Schock ab —       genau so, wie ich es 2004 beschrieben hatte.

Wäre Griechenland eine isolierte Insel mit eigener Währung gewesen:

- die Währung wäre kollabiert,

- die Zinsen wären explodiert,

- Banken hätten scheitern können,

- die Krise wäre viel tiefer gewesen.

Das Euro‑System und die Gemeinschaft retteten die Stabilität.
4. Kreuzkurse — die Mathematik, die den Markt steuert

Kreuzkurse (EUR/USD, USD/CHF, EUR/CHF usw.) bestimmen das Verhalten aller Währungen der Welt.Der Złoty ist nur eine Ableitung dieser Beziehungen.

Deshalb:

- steigt der Euro gegenüber dem Dollar → steigt auch der Złoty,

- fällt der Euro → fällt auch der Złoty,

- ist der Euro stabil → ist der Złoty ebenfalls stabil.

👉 Das ist keine Politik. Das ist Marktmathematik.
6. ⭐ Was die USA heute tun – und warum     Europa wachsam bleiben muss

In Europa gelten einheitliche Marktregeln für kleine und große Unternehmen.
In den Vereinigten Staaten ist das nicht der Fall.

In der amerikanischen öffentlichen Debatte tauchen immer wieder Stimmen auf, die behaupten, dass der Präsident der Vereinigten Staaten seine Position nutzt, um die Interessen seines eigenen Umfelds sowie jener zu stärken, die seine Wahlkampagne unterstützt haben.Gleichzeitig wurde er von gewöhnlichen Bürgern gewählt – nicht von der kleinen Gruppe der Reichsten.

Das ist keine Marktpolitik.
👉 Das ist Machtpolitik.

Und Machtpolitik führt niemals zu dauerhaften, gesunden wirtschaftlichen Lösungen.

Der Markt wird das früher oder später korrigieren.Investoren können sich aus Unternehmen zurückziehen, die eine solche Richtung unterstützen – genau wie es bei Tesla geschah, als der Markt auf Entscheidungen reagierte, die nichts mit wirtschaftlicher Logik zu tun hatten.

8. Die Schweiz — ein Land, das fast gestürzt wäre

2015 tauschte die Welt massenhaft Euro in Franken.Der Franken sprang in wenigen Minuten um 30 %.

In diesem Moment:

- funktionierte der Markt nicht mehr normal,

- der Export stand am Abgrund,

- Unternehmen waren nahe an der Insolvenz,

- Banken trugen enormes Risiko,

- die Wirtschaft war kurz vor dem Kollaps.

Ohne riesige Reserven und Interventionsmöglichkeiten hätte sich der Franken sogar um 50–70 % aufwerten können.

Das wäre das Ende gewesen:

- des Exports,

- der Arbeitsplätze,

- der finanziellen Stabilität,

- des Kreditmarktes,

- der Banken,

- der gesamten Wirtschaft.

Und das in einem der reichsten Länder der Welt.

11. Europa vereint vs. Europa zersplittert — zwei Szenarien des 21. Jahrhunderts

In der globalen Wirtschaft entscheidet die Größe über alles.

Europa vereint:

- einer der größten Märkte der Welt,

- echte Verhandlungsmacht gegenüber USA und China,

- hohe Attraktivität für Investoren.

Europa zersplittert:

- 27 kleine, verstreute Märkte,

- schwache Verhandlungsposition,

- Kapitalabwanderung.