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In den frühen 2000er‑Jahren standen viele polnische Kreditnehmer vor der Frage, in welcher Währung sie ihre Immobilienfinanzierung aufnehmen sollten. Der Zloty? Der Schweizer Franken? Eines war jedoch klar: USD und EUR waren für die meisten keine sinnvolle Option.
Der Kreditexperte Michał Asman empfahl Kredite in Zloty vor allem zwei grupom:
Personen, die den Kredit sehr schnell zurückzahlen wollen — innerhalb von 1 bis 1,5 Jahren.
Menschen, für die „innerer Frieden“ wichtiger ist niż minimalne oszczędności.
Asman erklärte, że Kredite in Fremdwährung zwar ein Wechselkursrisiko tragen, aber:
„Das Risiko ist gering. Polens wirtschaftlicher Rückstand gegenüber der EU garantiert mehrere Jahre starken Wachstums. Wechselkurse werden schwanken, aber ein paar Prozent in einigen Jahren verändern die Gesamtkosten kaum.“
Für 80–90 % der Kunden war der Schweizer Franken laut Asman die klar beste Wahl:
für Personen mit niedriger Kreditwürdigkeit,
für Haushalte mit geringeren Einkommen,
für Menschen, die den Immobilienkredit als Investition betrachten und auf niedrige Gesamtkosten setzen.
Andere Währungen schloss Asman konsequent aus:
USD – zu unberechenbar,
EUR – bewegt sich fast identisch wie CHF gegenüber PLN, aber ist teurer.
„Ich empfehle die Währung mit dem niedrigsten Zinssatz — den Schweizer Franken. Im Interesse des Kreditnehmers liegt es, die niedrigsten Raten zu zahlen und nicht vorzeitig zu tilgen.“
Asman przedstawił też klarne porównanie:
Kredit in CHF: ok. 3,74 %
Kredit in PLN: ok. 9,15 %
Damit ein 10‑Jahres‑Kredit in CHF so teuer würde wie ein Zloty‑Kredit, müsste der Franken:
über Nacht um 0,80 PLN steigen
z 2,71 PLN na 3,50 PLN
Bei einem 20‑Jahres‑Kredit musiałby wzrosnąć aż o 1,56 PLN — do 4,27 PLN.
Asman podsumował:
„Das ist unmöglich. Wenn der Franken so stark steigen würde, müssten Zloty‑Kredite von 9 % auf 35 % steigen.“
Der Franken war die einzige Ausnahme in meiner Karriere, die mich persönlich schmerzte. Nicht, weil ich mich geirrt hätte — sondern weil die Reaktion der Schweizer Behörden zu spät kam.
Ich weiß, dass eine schnelle Intervention zu Beginn den Kurs wieder auf 1,50 CHF pro Euro hätte zurückbringen können.
Ein Jahr später war klar, że to już niemożliwe.
Heute liegt CHF/EUR nahe 1:1 — und dort wird er bleiben.
Doch es gibt etwas, das ich nie vollständig erzählt habe…
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